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Dichtungen mit höchsten Qualitätsstandards

Wir stehen für höchsten Qualitätsanspruch an unsere Produkte, Services und Unternehmensprozesse. Deshalb legen wir seit Unternehmensgründung großen Wert auf die Einhaltung und kontinuierliche Überprüfung unserer Qualitätsstandards im Bereich der Dichtungstechnik.

Unsere jahrzehntelange Zusammenarbeit mit verschiedensten Branchen, wie die Kälte- und Klimatechnik, Chemie-, Lebensmittel- und Medizintechnische Industrie, Nukleartechnik sowie Anlagen- und Maschinenbau, bringt eine Vielzahl an Zulassungen und Freigaben mit sich.

Die aktuellen Zertifizierungen und eine Auflistung der Zulassungen und Freigaben für verschiedenste Branchen, die in ihrer alltäglichen Arbeit Dichtungen benötigen, haben wir nachfolgend für Sie aufgeführt.

Sonstige Zulassungen/Freigaben für unsere Dichtungsprodukte

FDA - § 177.2600

Hierunter finden sich Werkstoffe für den Einsatz im Lebensmittel und Pharmabereich. Detailanforderungen müssen in Bestellungen und Anfragen spezifiziert werden.

USP

Bezeichnet Werkstoffe für die Anwendung im medizinischen und pharmazeutischen Bereich. Hier sind die Anforderungen zu spezifizieren.

NSF

Bezeichnet Freigaben im Lebensmittel- und Sanitärbereich nach Vorgaben der National Sanitation Foundation.

ELL (ehemals KTW)

Werkstoffe die für Anwendungen im Trinkwasserbereich (Kalt-, Warm- und Heißwasser) eingesetzt werden müssen.

3-A Sanitary

Bezeichnet Werkstoffe die Anwendung in hygienischen Anlagen der Molkerei- und Lebensmittelindustrie finden. Klassen I bis IV der 3-A Sanitary Standard Inc..

BAM

Werkstoffe die für Anwendungen im Sauerstoffarmaturenbereich und anderen Sauerstoffanlagenteilen geeignet sein müssen.

UL

Werkstoffe die Anwendung in elektrischen Geräten und Anlagen finden. Grundlage sind die UL-Richtlinien (Underwriters Laboratory).

WRAS

Freigaben für Kunststoffe die im Kontakt mit Trinkwasser nach Britischem Standard BS 6920 kommen (Water Regulations Advisory Scheme).

DVGW

Deutscher Verein des Gas- und Wasserfaches. Je nach Spezifikation kommen Werkstoffe zur Anwendung, die für Gasgeräte und –anlagen, Gasversorgungs- und Gasfernleitungen oder Trinkwasserinstallationen geeignet sein müssen.

Reinraumlösungen

Werkstoffe die unter Reinraumbedingungen gefertigt werden müssen. Die genauen Vorgaben müssen bei Anfragen beziehungsweise Bestellungen genau definiert werden.

MIL

Hierunter finden sich Werkstoffe, die Anwendung im militärischen Bereich finden.

DIN- und Normteile

In der Konstruktion sind entwickelte Bestlösungen, kurz DIN- und Normteile, Garant für Einsparpotenziale in der Konstruktion und Fertigung. Wir bieten eine Vielzahl an DIN- und Normteilen (z.B. DIN 3601, DIN 7603, DIN 11859, DIN 3869, DIN EN 1514-2, DIN 11864-1, DIN EN 549 etc.) und beraten Sie gerne.

Häufig gestellte Fragen

Welche Dichtungen sind für den Kontakt mit Lebensmitteln und Trinkwasser zugelassen?

Das hängt von Medium und Zielmarkt ab. Für Lebensmittel sind vor allem FDA, NSF, 3-A Sanitary und die EU-Verordnung (EG) 1935/2004 relevant, für Trinkwasser in Deutschland DVGW und die ELL (frühere KTW-Leitlinie), in Großbritannien WRAS. Wir helfen, den Werkstoff mit der passenden Zulassung zu bestimmen.

Was bedeutet FDA-Konformität bei Dichtungen?

FDA-Konformität bei Dichtungen bedeutet, dass die verwendeten Materialien die Anforderungen der US-amerikanischen Food and Drug Administration (FDA) für den Kontakt mit Lebensmitteln, Getränken oder pharmazeutischen Produkten erfüllen. Entscheidend sind Materialrezeptur, Einsatzbedingungen und die entsprechende FDA-Konformitätserklärung, nicht nur die Dichtung selbst.

Reicht eine EU-Zulassung für Lieferungen in die USA?

Nein. Nicht jedes in Deutschland oder der EU zugelassene Produkt erfüllt automatisch die FDA-Konformität. Für die USA ist ein eigenes FDA-Zertifikat nötig, das nach Darlegung der Produktherstellung ausgestellt wird.

Welche Zulassung brauchen Dichtungen für Trinkwasser in Deutschland?

In Deutschland ist die DVGW-Zertifizierung maßgeblich, ergänzt durch die ELL (Elastomerleitlinie), die die frühere KTW-Leitlinie abgelöst hat. Geprüft wird, dass keine unerwünschten Stoffe ans Wasser abgegeben werden und die Dichtung auch unter Belastung dicht bleibt.

Was ist aus der KTW-Leitlinie geworden?

Die KTW-Leitlinie wurde von der ELL (Elastomerleitlinie) abgelöst. Sie dient der hygienischen Beurteilung von Elastomeren im Kontakt mit Trinkwasser und legt zulässige Stoffe, Testmethoden und Grenzwerte fest.

Welche EU-Norm gilt für Materialien mit Lebensmittelkontakt?

Die Verordnung (EG) Nr. 1935/2004. Sie gilt für alle Materialien und Gegenstände mit direktem oder indirektem Lebensmittelkontakt, also auch für Dichtungen, und stellt sicher, dass keine Bestandteile an das Lebensmittel abgegeben werden.

Welche Anforderungen gelten für Dichtungen in Medizin und Pharma?

Im Vordergrund steht die Biokompatibilität, das Material muss verträglich sein und darf keine toxischen Stoffe freisetzen. Bei direktem Kontakt fordert die EU-Medizinprodukteverordnung MDR (EU) 2017/745 eine biologische Beurteilung, häufig kommen USP-Klassen und eine Fertigung unter Reinraumbedingungen hinzu.

Was bedeutet die USP-Klassifizierung (zum Beispiel Class VI)?

Die USP (United States Pharmacopeia) teilt medizinisch eingesetzte Kunststoffe in sechs Biokompatibilitätsklassen ein. Class I gilt etwa bei Hautkontakt, Class VI ist die anspruchsvollste Stufe und betrifft Anwendungen mit Kontakt zum Blutkreislauf.

Warum ist die Rückverfolgbarkeit bei Dichtungen in diesen Bereichen so wichtig?

Weil sie im Fehlerfall Kontrollen, Rückrufe und die Klärung der Haftung ermöglicht. In Lebensmittel-, Trinkwasser-, Pharma- und Medizinanwendungen sollte jederzeit nachvollziehbar sein, von wem ein Material bezogen oder geliefert wurde.